Auf Basis von Kokosöl bezaubert dieses Öl mit seinem zarten, leichten und blumigen Duft alle Sinne und ist schon fast ein Garant für Entspannung. In der indonesischen Traditionsmedizin wird das balinesische Kräuteröl bei unter anderem bei Husten, Allergien, Schwindel, Migräne, Schlaflosigkeit, Bauchschmerzen und Asthma auf die betroffenen Körperstellen aufgetragen und einmassiert. Da die Wirksamkeit nach modern-wissenschaftlichen Standards nicht belegt ist, bleibt Minyak Balur ein zart duftendes Hautpflegeöl, das für streichelzarte Haut sorgt.
Was steckt drin?
Teufelsbaum (alstonia scholaris) - Auf Bali wird Pule, so der indonesische Name des Teufelsbaums, zur Herstellung heiliger Masken verwendet, die als Neutralisator negativer Energie wirksam sein sollen. Auch im Ayurveda kommt diese wertvolle Pflanze sehr oft zum Einsatz, z.B. bei Fieber, Hautkrankheiten, chronischen Geschwüren, Asthma, Bronchitis, Gebrechlichkeit und vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden.
Sternanis (illicium verum) - Was in Indonesien als Bunga lawang bezeichnet wird, kennen wir in Europa aus der Weihnachtszeit. Was bei uns in Tee und Gebäck verarbeitet wird, hat die Fähigkeit, das Immunsystem zu stärken. Sternanis hat leicht krampflösende Eigenschaften und ist somit ideal für die Massage verspannter Muskeln geeignet.
Indonesische Pimpinella (Pimpinella pruatjan) - Purcoweng wächst nur in den Bergen von Dieng und vermittelt in der Aromatherapie Leidenschaft und Begeisterung. Das seltene Kraut durfte einst nur von der javanischen Königsfamilie genutzt werden.
Japanischer Engelwurz (Angelica keiskei) - Ashitaba, so der traditionelle Name, ist hierzulande noch recht unbekannt, enthält jedoch einige vielversprechende Inhaltsstoffe, die helfen, Stress abzubauen, Muskel- und Gelenkschmerzen vorzubeugen und das Immunsystem zu stärken. Der charakteristische Milchsaft des Ashitabas wird in Japan sogar als Verjüngungsmittel verwendet.
Gelbwurzel (Curcuma xanthorrhiza) - Sicher kennen Sie Kurkuma oder wie man in Indonesien sagt Temulawak bereits aus der Küche. Die entzündungshemmende, wundheilungsfördernde und verdauungsstimulierende Wirkung ist inzwischen auch in Europa bekannt. Wird Kurkuma in einem Kräuteröl verwendet, so kommt auch hier die entzündungshemmenden Eigenschaften zum Tragen. Kurkuma kann helfen lästige Pickel, Mitesser und Unreinheiten in den Griff zu bekommen. Der Ayurveda schwört selbst bei Hautproblemen wie Pilzbefall oder Ekzemen auf die gelbe Knolle.
Oud/Adlerholz (Aquilaria malaccensis) - Auch im Ayurveda sowie in Ägypten, Israel und Arabien wird das ätherische, sehr wertvolle Öl aus dem Holz des Adlerbaums hochgeschätzt. Sogar im Hohelied der Hebräer wird das Adlerholz erwähnt und das sehr harzreiche Holz ist wohl das wertvollste Räuchermittel von allen. Teilweise wird es teurer gehandelt als Gold. Das ätherische Öl duftet leicht, wärmend, umhüllend und berührt sehr tief. In der Traditionsmedizin wird es wegen seiner anti-histaminischen Wirkung bei Allergien eingesetzt. Auch bei Entzündungen, Arthtritis, Erbrechen, Herzerkrankungen, Magenschwäche, Husten, Asthma, Lepra und Gicht soll Adlerholz sehr wirksam sein. Adlerholzöl gilt in Indonesien als unbedenkliches Beruhigungsmittel. Ebenso ist es als antiseptische Mundspülung und wohlriechendes Parfüm bekannt. Oud ist beeindruckender Balsam für die Seele. Es schenkt eine kleine Auszeit vom Alltagstrott, es führt in einen Besinnungsmoment auf das Wesentliche zurück und kann als Verwöhnöl die Schönheit des Seins untermalen.
Neem (Azadirachta indica) - Als Wunderbaum bekannt, soll der in Indien weit verbreitete Neem- oder Niembaum eine ganze Apotheke ersetzen können. Neem ist ideal für die tägliche Pflege von Haut und Haaren, bei Schuppen sowie unreiner Haut, Akne sowie schlecht heilenden Wunden.
Minyak Balur von U-Root kommt ganz ohne Alkohol, Tierversuche und synthetischen Konservierungsmitteln aus. Natürlich ist dieses Körperöl rein pflanzlich (vegan).
Nur zur äußeren Anwendung.

