"Detox" geht über die Leber


Wie wichtig ist die Leber und was macht sie eigentlich?

Unsere Leber ist rund um die Uhr, Tag und Nacht im vollen Einsatz, um alle Stoffe, die wir unserem Körper zuführen, zu verstoffwechseln. Sie ist daher das wichtigste und auch größte (innere) Entgiftungsorgan.

Alle verdauten Mahlzeiten und Getränke gelangen über den Dünndarm in die Pfortader und mit dessen Blutstrom direkt in die Leber. Nicht nur erwünschte Nährstoffe, sondern auch Toxine (Gifte) gelangen so zur diesem wichtigen Organ. Auch Toxine, die über die Haut oder die Atmung aufgenommen werden gelangen ins Blut und dann zur Leber. Aufgabe der Leber ist es pausenlos alle zugeführten Stoffe zu filtern, Schädliches unschädlich zu machen und je nach Bedarf bestimmte Stoffe ans Blut abzugeben bevor diese über die Nieren oder den Darm ausgeschieden werden.


Auch am Fettstoffwechsel ist die Leber maßgeblich beteiligt: sie baut z.B. Cholesterin in Gallensäure um. Gallensäure wird benötigt, um überhaupt Fette verstoffwechseln zu können. Konkret bedeutet das, die Leber reguliert den Cholesterinspiegel und sorgt dafür, dass wir Fette verdauen können. Die Leber „entscheidet“, ob Fett eingelagert wird oder ob Fett als Energie „verbrannt“ wird. Somit ist eine gesunde Leberfunktion ein Regulator für Gewichtszu- oder abnahme.


Außerdem werden fettlösliche Vitamine (A, B12, E, D und K) nicht nur im Muskel- und Fettgewebe, sondern auch in der Leber gespeichert. Bei chronischen Lebererkrankungen ist oft die Aufnahme von Fetten und somit auch die Aufnahme fettlöslicher Vitamine gestört. Sie speichert auch Glykogen und Eisen.


Die Leber bildet Proteine (z.B. Transferrin, Albumin etc.), Abwehrstoffe, Hormone etc. Zum Beispiel produziert sie Wachstumshormone und kann Schilddrüsenhormone sowie Steroidhormone umbauen. In der Leber werden besonders viele Enzyme benötigt und auch hergestellt. (Enzyme sind Bio-Katalysatoren, die etliche körperliche Prozesse auslösen oder beschleunigen.)

Unser Säure-Basen-Haushalt wird durch die Leber gesteuert, in dem sie u.a. Blutzellen abbaut, Hämoglobin zu Bilirubin abbaut, Medikamente abbaut und Ammoniak zu Harnstoff verstoffwechselt. All diese Systeme und Stoffe, die für alle Körperfunktionen verantwortlich sind, hängen eng mit einer gut arbeitenden Leber zusammen. Augen, Drüsen, Gelenke, Nieren und das Herz können nur funktionieren, wenn die Leber intakt ist. Ist die Leber überlastet oder gar krank, gerät der gesamte Stoffwechsel aus den Fugen – langfristig macht das krank.


Die Aufgaben der Leber zusammengefasst:

  • Entgiftung

  • Verstoffwechslung von Cholesterin

  • Energiespeicherung- und Bereitstellung für einen stabilen Blutzucker

  • Infektionsbekämpfung

  • Fettverdauung durch Bildung von Gallenflüssigkeit

  • Speicherung von Nährstoffen und Vitaminen, wie beispielsweise Vitamin B12

  • Eiweißstoffwechsel

  • Hormonstoffwechsel


Die Leber leidet still

Da die Leber auch bei Überlastung und Erkrankung keine Schmerzsignale sendet, fällt den meisten Menschen erst sehr spät auf, dass ihre Leber in ihrer Leistung eingeschränkt ist. Fettleber, Leberkrebs oder Leberzirrhose sind dann bereits sehr fortgeschrittene Erkrankungen, die entzündliche Reaktionen und dann auch Schmerzen im Körper auslösen.

Mögliche Anzeichen einer überlasteten Leber können folgende Symptome sein:

  • Unerklärliches Übergewicht

  • „Gehirnnebel“

  • Autoimmunkrankheiten

  • Vollgefühl

  • Appetitlosigkeit

  • Müdigkeit

  • Rückenschmerzen

  • hoher Cholesterinspiegel

  • erhöhte Infektanfälligkeit

  • juckende oder unreine Haut, auch Akne

  • Kopfschmerzen

  • Verdauungsprobleme

  • Blähungen

  • Antriebslosigkeit

  • Gelbfärbung der Haut

  • Schmerzen im rechten Oberbauch

  • dunkler Urin

  • weiß verfärbte Nägel

  • Neigung zu Blutergüssen

  • „Lebersternchen“ (spinnenartige sichtbare kleine Adern)

Zwar können diese Symptome auch mit anderen und/oder weiteren Problemen zusammenhängen, jedoch lohnt es sich die Leber zu prüfen – am besten bevor sich aus kleineren Symptomen große Krankheiten entwickeln. (Anmerkung: Die Auflistung dieser Symptome ist NICHT zur Eigendiagnose geeignet! Eine Ärztin oder Heilpraktikerin sollte zur Rate gezogen werden!).


Kann die Leber nicht mehr ausreichend arbeiten, wird das Blut zu stark mit nicht abgebauten Toxinen belastet. Der Organismus wird schleichend vergiftet und nicht mehr ausreichend mit erwünschten Nähr- und Vitalstoffen versorgt. Zum Beispiel können sich solche Stoffe in den Faszien ansammeln und diese verkleben. Oder sie verstopfen Gefäße. Langfristig werden dadurch Krankheiten aller Art begünstigt.




WAS MACHT DIE LEBER KRANK?

Stress und eine zu hohe Belastung durch Alkohol, (raffinierten) Zucker, ungesundes und zu viel ungünstiges Fett, Medikamente, Umweltgifte etc. schaden der Leber. Wird die Leber ständig mit zu viel schädlicher Stoffe überflutet, kann sie irgendwann nicht mehr arbeiten. Ein Beispiel, das wohl den meisten Menschen bekannt ist, ist der Alkoholrausch. Betrunkenheit ist nichts anderes als eine deutliche Leberüberlastung. Muss die Leber innerhalb einer bestimmten Zeit mehr Alkohol filtern und neutralisieren als es ihr möglich ist, fühlen wir uns beschwipst oder -bei noch mehr Alkoholzufuhr- betrunken. Denn der Alkohol, den Leber nicht abbauen kann, gelangt zum Gehirn und setzt seine schädigende Wirkung dort fort. Nun sollte wohl klar sein, dass die Leber solche und andere Überlastungen zwar auffangen kann, aber dass sowohl die Leber als auch andere Organe bei regelmäßiger oder schon bei einmaliger extremer Überlastung Schäden davon tragen. Manche dieser Schäden sind behandelbar, andere sind dauerhaft.


WIE BLEIBT DIE LEBER GESUND?

Damit die Leber voll funktionsfähig bleibt, sollte Alkohol gemieden werden. Kaffee gehört ebenso zu den Getränken, die nur reduziert oder am besten gar nicht konsumiert werden sollten. Wasser und ungesüßter Kräuter-/Früchtetee sind nun mal die besten Getränke für ein gesundes Leben. Gerade jetzt im Frühjahr und Sommer sprießt der Löwenzahn überall – er wirkt entgiftend. Frische, junge Blätter können einem Salat hinzugefügt werden. Raffinierter Zucker und ungesunde Fette gehören nicht auf einen Speiseplan. Zu den leberfreundlichen Fetten gehören die Omega-3 Fettsäuren. Nüsse, fettreicher Fisch und pflanzliche unbehandelte Öle sind reich an gesunden Fettsäuren. Natürliche, unbehandelte Nahrungsmittel gehören täglich auf den Teller. Medikamente sollten regelmäßig auf ihren Nutzen und Nebenwirkungen geprüft werden – schon frei erhältliche Medikamente wie Paracetamol schaden der Leber, wenn sie in hohen Dosen oder über langen Zeitraum eingenommen werden. Wer Medikamente einnimmt, tut gut daran, mit einem Arzt zu besprechen, welche Medikamente eventuell abgesetzt oder gegen ein leberfreundlicheres Mittel ausgetauscht werden können. Erholsamer Schlaf und täglich ausreichend Bewegung an der frischen Luft wirken nicht nur auf die Leber, sondern den gesamten Körper und auch den Geist erfrischend und revitalisierend.


Um die Leber in ihrer Funktion zu unterstützen bietet es sich an dieses wichtige Organ durch eine schonende Fastenkur zu entlasten (eine ayurvedische Fastenkur ist dabei ratsamer als eine viel belastendere "klassisch-westliche" Fastenkur) und zu entgiften. An dieser Stelle mag ich Ihnen die Pflanzen nennen, mit denen die Leberentgiftung gefördert werden kann. Die nachstehenden Pflanzen können als Tinktur oder noch besser als öliger Auszug kombiniert werden (auch jede Pflanze einzeln wirkt positiv auf die Leber).



SILYBUM MARIANUM / MARIENDISTEL

Was dem Gärtner ein lästige Übel ist, ist in der Naturheilkunde gern gesehen: die Mariendistel. Die Mariendistel wird traditionell bei Leberversagen, Gilbert-Syndrom, Gallensteine, Asthma, Heuschnupfen, allergische Kopfschmerzen, Nesselsucht, Krampfadern, Hämorrhoiden, Krampfadern am Hodensack sowie Lebervergiftungen, Hepatitis und Zirrhose verwendet. Sie stimuliert den Magen und wirkt auch bei Hämaturie und Wechseljahrsbeschwerden. Silymarin kann geschädigtes Gewebe in der Leber regenerieren und ist daher als Schutz vor verschiedenen Toxinen geeignet. Wie sehr die Mariendistel die Leber schützt, lässt sich an ihrer begleitenden Wirkung bei einer Vergiftung durch Knollenblätterpilz erkennen (Achtung – im Falle einer Pilzvergiftung bitte nicht eigenständig behandeln, sondern sofort einen Arzt aufsuchen. Es besteht Lebensgefahr!). Auch bei Krebs soll die Mariendistel hilfreich sein.

Hauptwirkstoff: Silymarin (Isosilibinin, Silicristin, Silibinin und Silidianin)

  • choleretisch (Gallenfluß fördernd)

  • anti-allergisch

  • Venen stärkend

  • blutstillend

  • regt den Appetit an

  • stark Leber protektiv und regenerativ


CYNARA SCOLYMUS / ARTISCHOCKE

Als mediterrane Delikatesse ist die hübsche Pflanze sicher vielen bekannt. Doch die Artischocke ist auch eine wunderbare Heilpflanze. Sie fördert die Gallenproduktion, verbessert die Fettverdauung und entlastet somit die Leber. Außerdem senkt sie den Cholesterinspiegel und kann helfen Cholesterinablagerungen an den Blutgefäßen zu lösen. Somit ist die Artischocke ein natürliches Mittel bei der Prävention von Herzinfarkten und Arteriensklerose. Mit Artischockenpräparaten kann eine Normalisierung einer gestörten Leber- Gallesekretion erreicht werden

Hauptwirkstoffe: Cynarin, Chlorogensäure, Neochlorogensäure, Sesquiterpenlaktone, Polyphenole und Caffeoylchinasäuren

Leber entgiftend (z.B. Statine, Antidepressiva, NSAIDs etc.)

  • verdauungsfördernd

  • Stoffwechsel regulierend


RAPAHANUS SATIVUS NIGER / SCHWARZER RETTICH

Der Schwarze Rettich regt den Gallenfluss an und verfügt über schleimlösende Eigenschaften. Daher wird er sowohl bei Erkrankungen der oberen Atemwege, Verdauungsbeschwerden sowie zur Unterstützung der Leberfunktion eingesetzt. So kann die scharf schmeckende Wurzel u.a. bei Gicht, Rheuma, Erkältung, Asthma, Bronchitis, Verstopfungen, Rhino-Sinusitis und zur Leberentgiftung sowie bei arzneimittelinduzierter und toxischer Hepatitis positiv wirken.

Hauptwirkstoffe: Senföle (Senfölglykosid, Raphanol und Glucoraphinin)

  • anti-mikrobiell

  • entzündungshemmend

  • krampflösend

  • Leber protektiv

  • entgiftend


DESMODIUM ADSCENDENS / BETTLERKRAUT

Traditionell wird diese Tropenpflanze vor allem in Westafrika bei Virushepatitis (A, B und C), toxischer Hepatitis (Alkohol, Arzneimittel, Chemikalien), Rückenschmerzen, Urtikaria und anderen Hautkrankheiten infolge einer funktionellen Leberinsuffizienz eingesetzt. Auch die präventive Anwendung bei Asthma ist wegen seiner entspannenden Wirkung möglich. Desmodium verfügt über anti-allergische, krampflösende und schmerzlindernde Eigenschaften.

Hauptwirkstoffe: D-Pinitol, Vitexin, Triterpene, Saponine, Amine und Indolalkaloide (z. B. Tryptamin)

  • Leber protektiv und regenerativ

  • Leber reinigend („Detox“)

  • kann histaminbedingte Reaktionen hemmen

  • krampflösend

  • schützt die Leber während einer Chemotherapie


CURCUMA LONGA / GELBWURZ (KURKUMA)

Kurkuma ist eine mehrjährige Pflanze, die im südlichen Asien beheimatet ist. Die getrocknete oder frische Wurzel ist nicht nur ein beliebtes Gewürz, sondern auch ein traditionelles Heilmittel. Kurkuma regt die Verdauung an, in dem er die Sekretion der Galle erhöht. Gelbwurz wirkt erwärmend. In Asien werden aus Kurkumapulver Pasten zur Behandlung von Wunden und Entzündungen angerührt. Auch bei rheumatischen Erkrankungen, entzündliche Arthritis, Osteoarthritis, Menstruationsschmerzen, Geschwüren, Ekzemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen u.a. wird Kurkuma innerlich und äußerlich eingesetzt. Selbst bei Krebs erzielen Kurkumaprodukte sehr gute Ergebnisse.

Hauptwirkstoff: Curcumin

  • stark entzündungshemmend

  • unterstützend bei toxischer Hepatitis (z.B. Alkohol)

  • unterstützend bei arzneimittelinduzierter Hepatitis

  • stark antioxidativ

  • schützt die Leber

  • wirkt unterstützend bei Fettlebererkrankung


CHRYSANTELLUM AMERICANUM / GOLDCHRYSANTHEME

Die Goldchrysantheme wächst in Südamerika und gehört zu den Klassikern in der TCM. Die gelben Blüten erinnern etwas an die Römische Kamille. Bereits in den 1960er Jahren fanden Forscher heraus, dass die Goldchrysantheme in der Lage ist die Leber zu entgiften und zu regenerieren. Neben den zahlreichen Flavonoiden und Saponinen macht auch das Vitamin P diese Pflanze so wertvoll. Letzteres wirkt positiv auf die Leber, das Gefäßsystem und bekämpft freie Radikale. Traditionell wird die Goldchrysantheme bei rheumatischen Schmerzen, Gicht, Bronchitis, Nierenerkrankungen, verengten Blutgefäßen, Hypertonie, Senkung des Cholesterinwerts und zur Unterstützung der Leber eingesetzt. Durch die Einnahme von Goldchrysantheme-Extrakten kann Alkohol bis zu 5 mal schneller abgebaut werden.

Hauptwirkstoffe: Saponin, Luteolin, Cholin und andere Polyphenol

  • Vitamin P und C, Provitamin A

  • Leber entgiftend

  • entzündungshemmend

  • Unterstützt die Regeneration der Leberzellen

  • antioxidativ

  • reduziert Cholesterin

  • unterstützt den Abbau von Alkohol in der Leber


MYRTUS COMMUNIS (ROTE MYRTE)

Bereits seit der Antike wird die Myrte, die der schönen Göttin Aphrodite gewidmet ist, wegen ihrer antibakteriellen, antimykotischen und antiseptischen Wirkungen geschätzt. Daher findet sie Anwendung bei Blasenbeschwerden, Nasennebenhöhlenentzündung, Lungenleiden, Atemwegs- und Gelenkserkrankungen. Sie wirkt schleimlösend, beruhigend und krampflösend. Auf die Leber wirkt die Myrte stimulierend, sekretionsfördernd und appetitanregend. In der Naturmedizin kann Myrte außerdem bei Wurmbefall, Durchfall, Hämorrhoiden, Weißfluss, Bluterguss, Wunden, Akne, Lungenpilz, Staublunge, Aphten, Magen-Darmbeschwerden, Rheuma, und Schleimhautenzündungen eingesetzt werden.

Hauptwirkstoffe: Myrti aetheroleum, Myrtenol u.a.

  • antibakteriell

  • entzündungshemmend

  • schleimlösend

  • adstringierend

  • keimtötend

  • antiseptisch

  • appetitanregend

  • senkt den Cholesterinspiegel


Eine pflanzlich unterstützte Leberengiftung (-reinigung/-entlastung) bedarf mindestens eine Woche, besser zwei bis drei. In dieser Zeit darf (schonend) gefastet werden, d.h. die Nahrung reduziert, aber nicht komplett eingestellt werden. Die Ernährung sollte fettreduziert, zuckerarm und leicht verdaulich sein. Das bedeutet, lieber leicht gedünstetes Gemüse und leichte Suppen statt Fleisch und schwere Gerichte zu sich nehmen.

Auf den Speiseplan gehören:

  • Äpfel (Das Pektin der Äpfel unterstützt die Leber, Giftstoffe und Schwermetalle auszuleiten. Außerdem senkt es den Cholesterinspiegel. Ein Glas frischer Apfelsaft oder einen Apfel zu essen, vorzugsweise am Morgen, gehört zur Leberentgiftung.)

  • Brokkoli (Senfölglykoside wirken sehr anregend auf die Tätigkeit von Leber und Galle. Brokkoli kann leicht gedünstet oder als frische Sprossen verzehrt werden.)

  • Avocado (Glutathion wird vor allem aber in den Zellen der Leber hergestellt. Es ist notwendig, um den Körper vor freien Radikalen zu schützen. Hinzu kommt, dass die Avocado viele einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Dadurch wird das "schlechte" Cholesterin gesenkt.)

  • Endivie (Bitterstoffe stimulieren die Magensaftproduktion, harmonisieren den Cholesterinspiegel, verbessern Verdauung und Nährstoffaufnahme und helfen dabei, die Leber von Gift- und Schadstoffen zu entgiften. Natürlich können auch andere bittere Gemüse und Salate verwendet werden.)

  • Knoblauch (Statt Selen in Tabletten einzunehmen, bietet sich der Verzehr von Knoblauch an. Selen unterstützt die Leberfunktion. In Knoblauch finden sich zahlreiche schwefelhaltige Substanzen, die Leberenzyme anregen. Roher Knoblauch wirkt besser als gegarter.)

  • Grapefruit (Neben verschiedenen Antioxidantien wie Glutathion enthält die Zitrusfrucht auch das Flavonoid Naringenin welches hilft Fett abzubauen und somit die Leber entlastet. Zusätzlich ist sie reich an Pektin und Vitamin C, wodurch der natürliche andauernde Entgiftungsprozess der Leber gefördert wird. Ein Glas frischer Grapefruitsaft täglich reicht bereits aus, um die erwünschte Wirkung anzuregen.)

  • Hafer (Cholin und Beta-Glucan wirken entgiftend und entfettend und regulieren den Fettstoffwechsels. Dadurch kann der Cholesterinspiegel gesenkt werden. Dadurch kann sich die Leber besser regenerieren. Da Hafer zudem sehr ballaststoffreich ist, unterstützt er die Leber außerdem bei ihrer Arbeit, weil Ballaststoffe langsam absorbiert werden. Dies ist vor allem bei Fettleber wichtig, aber auch zur natürlichen Darmreinigung.)

  • Rote Beete (Ein heimisches Superfood, dass im Garten oder Balkonkübel einfach angebaut werden kann. Die in Rote Beete enthaltenen Flavonoide sowie Beta-Carotin stimulieren die Leberfunktion. Außerdem gilt das Gemüse als natürlicher Blut- und Leberreiniger und liefert viele natürliche Antioxidantien. Diese sowie das enthaltene Betanin helfen der Leber dabei, Toxine zu verstoffwechseln. Ein leberfreundlicher Rote Beete Salat mit Äpfeln, Grapefruit, Rettich, Walnuss und Löwenzahn lässt sich schnell zubereiten. Übrigens können auch die Blätter der Roten Beete in einem Smoothie verwendet werden.)

  • Sauerkraut (Sauerkraut wirkt sich als probiotisches Lebensmittel günstig auf die Leberfunktion aus. Es gilt: Ei gesunder Darm wirkt automatisch positiv auf die Leber.)

  • Walnuss (Für die Leber sind die Omega-3-Fettsäuren, die Aminosäure L-Arginin sowie das schon mehrfach erwähnte Glutathion, besonders hilfreich. Sie unterstützen die Leber beim Entgiften von Ammoniak. Zudem wirken die in der Walnuss enthaltenen Polyphenole protektiv. Nicht nur die frischen Walnüsse eignen sich, sondern auch frisch gepresstes Walnuss-Öl.)

Neben Wasser sind ungesüßte Kräutertees (Mischung aus Brennnessel, Löwenzahn, Wermut, Mariendistel, Minze, Kümmel, Gelbwurz) und "Ingwerwasser" angebracht.

Auch die Einnahme von Heilerde unterstützt den Entgiftungsvorgang.



Nun, die Leber ist eines der wichtigsten und doch häufig vernachlässigten Organe. Mit den hier beschriebenen Pflanzen und Kräutern kann die Leber in ihrer Funktion unterstützt und sogar geschützt werden.


Im Online-Shop von Bewusst.Gesund.Leben. finden Sie sowohl Kräutertees als einen öligen Pflanzenauszug names "Liver Detox". Beides unterstützt die Leber in ihrer wichtigen Funktion als Entgiftungsorgan.




Sowohl in der TCM als auch im Ayurveda steht die Leber mit der Emotion Wut und Frustration in Verbindung. Demnach sollte eine Entgiftung nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf emotionaler Ebene stattfinden. Wer sich für eine Leber-Entgiftung entscheidet tut als gut daran in dieser Zeit auch "Seelenmüll" loszuwerden, z.B. durch Meditation und Stressmanagement. Wenn Sie in diesem Bereich Unterstützung wünschen oder mehr über eine leberfreundliche Ernährung erfahren möchten, vereinbaren Sie gern einen Online-Beratungstermin.







Wichtiger Hinweis: Bitte ziehen Sie im Krankheitsfall einen Arzt oder Heilpraktiker hinzu. Die hier bereitgestellten Infos können und sollen die Diagnose und/oder Therapie durch einen Mediziner nicht ersetzen, sondern viel mehr zum Nachdenken und zu einem eigenverantwortlichen, gesunden Lebensstil anregen. Vor der Einnahme von Pflanzen, Kräutern usw. sind mögliche Allergien, Nebenwirkungen sowie Wechselwirkungen mit Medikamenten, die Sie einnehmen, zu prüfen. Ein Nahrungsergänzungsmittel oder Kräuterauszug kann eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil nicht ersetzen.