Yoga Equipment

Um Yoga zu praktizieren, benötigst du eigentlich nichts weiter als sich selbst und einen ruhigen Ort mit genügend Platz um sich zu bewegen. Mehr braucht es nicht. Doch das ein oder andere Hilfsmittel kann deine Yoga-Praxis erleichtern. Nicht nur Anfänger, beleibte, ältere oder weniger bewegliche Menschen profitieren von gut durchdachtem Yoga-Equipment. Auch Fortgeschrittene können gut und gern auf kleine Helfer zurückgreifen, um neue, anspruchsvolle Asanas (Yoga-Haltungen) zu erlernen. Hier folgt eine zusammenfassende Übersicht von dem, was du für deine Yogaübungen gut gebrauchen kannst: Yoga-Matte Die klassische Yogamatte dient als Unterlage bei Bodenübungen, aber auch um den eigenen "Raum" zu definieren. Sie ist der Rückzugsort, um sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Die Yoga-Matte bietet Orientierung, wie du deinen Körper ausrichtest und somit die Asanas korrekt ausführst. Außerdem schützt die Matte vor hartem oder unebenem Untergrund. Fair und klimaschonend produzierte Yogamatten gibt es in allen erdenklichen Farben und verschiedenen Materialien wie PVC, Schurwolle, Kautschuk, Jute oder Kork. Achte beim Kauf auf Material ohne Schwermetalle, AZO-Farbstoffe, DOP und Phthalate (Weichmacher). Damit du beim Üben sicheren Halt hast und die Verletzungsgefahr durch Abrutschen geringer ist, sollte die Matte rutschfest sein. Zu beachten ist, dass eine dickere Yogamatte die Knie schont, aber der Stand auch etwas wackeliger wird. Auf einer dünneren Matte ist der Stand spürbar stabiler und somit vorzuziehen, wenn vor allem stehende Asanas praktiziert werden. Bei den dünneren Matten kann ein zusätzliches Yoga-Towel unter den Knien oder auch dem Becken in liegender Position für mehr Komfort sorgen. Yoga-Gurt Manche Übungen, vor allem am Anfang, sind mit Hilfsmitteln wie Blöcken und Gurten einfacher ausführbar. Ein Yogagurt dient der Verlängerung deiner Arme und Hände. An Effektivität verlieren die Übungen dadurch überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil! Mit dem Yogagurt kannst du viele Yogastellungen optimieren und deine Haltung verbessern, auch und gerade wenn du noch nicht so lang Yoga praktizierst Yoga-Blöcke Ganz im Sinne der Gewaltlosigkeit (Ahimsa) ist es nicht das Ziel den Körper in jede erdenkliche Yoga-Pose zu zwingen. Manchmal ist der Körper einfach noch nicht so weit und Blöcke sind eine wunderbare Unterstützung für deine Yogapraxis. Der Yogablock eignet sich zum Beispiel perfekt als Unterlage für einen geraden Sitz, wenn deine Hüften noch nicht weit genug geöffnet sind. Aber auch bei Balance-Haltungen und Twists dient ein Yoga-Block als Verlängerung der Arme, um die Haltungen sicher auszuführen. Yogablöcke werden in unterschiedlichen Größen, Farben und Materialien, z.B. Kunststoff, Holz oder Kork, angeboten. Ein solcher Block sollte verlässlich alle Belastungen aushalten und zeitgleich möglichst leicht sein. Empfehlenswert ist die Verwendung von zwei gleichen Blöcken, falls du bei der Ausführung der Asanas gleich beide Hände bzw. Arme unterstützen möchten.

Leichte Decke Am Ende einer Yogaeinheit findet in der Regel eine Endentspannung in der sogenannten "Totenstellung" (Shavasana) statt. Da man Yoga barfuß praktiziert, kann es passieren, dass du den Raum unter Umständen als etwas kühl empfindest, wenn du in Shavasana ruhst. ​ Yoga-Tuch/ Yoga Towel Auch auf der besten Yoga-Matte kann es passieren, dass du mit schwitzigen Händen und Füßen anfängst umher zu rutschen. Abhilfe kann ein Yoga Towel schaffen. Es absorbiert den Schweiß und sorgt dafür, dass du dich ganz auf deine Übung konzentrieren können. Ein gutes Yoga Towel besteht aus schnell trocknender Microfaser mit einer rutschfesten Unterseite. Außerdem kann es gefaltet unter die Knie gelegt werden, wenn eine dickere Polsterung erwünscht ist. Yoga-Bekleidung Yoga-Bekleidung ist atmungsaktiv, angenehm zu tragen und gut waschbar. Achte bei der Auswahl darauf, dass die Bekleidung zwar am Körper anliegt, dich jedoch nicht einengt. Hohe, breite Bündchen und höhere Ausschnitte sorgen für Halt und Blickschutz. Auch auf störende Nähte, Knöpfe, Kordeln etc. sollte verzichtet werden. Trage Kleidung, in der du dich wohlfühlst! Wasserflasche Wenn du kurz vor oder während des Yoga trinkst, kann es gerade bei Vorbeugen oder Umkehrhaltungen zu unerwünschten "Nebenwirkungen" (Geräusche, Aufstoßen etc.) kommen. Auch eine volle Blase lenkt den Geist ab und man denkt nur noch an den Weg zur Toilette. Daher lege ich dir nahe ca. 20-30 Minuten vor der Yoga-Stunde nichts mehr zu trinken. Wenn du über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst, kommt ein gesunder Mensch problemlos ohne Trinken kurz vor und während des Yoga aus. Nach dem Yoga solltest du zu Wasser oder Tee greifen, um deinen Stoffwechsel zu unterstützen. Bringe ruhig eine Getränkeflasche mit zum Yoga, aber trinke besser nicht während der Yogastunde! Du lenkst dich und andere TeilnehmerInnen dadurch ab.​