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Yoga - Religion oder Gymnastik?

  • 16. Sept. 2022
  • 8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Juli 2023

Wenn du an Yoga denkst, stellst du dir eine Gruppe Frauen vor, die sich auf einer Gymnastikmatte verbiegt und die Füße hinter den Ohren verschränkt? Oder siehst du eher einen mageren Inder mit langem Zopf und bunten, aufgemalten Zeichen auf der Stirn? Wie die meisten Menschen hier in den westlichen Ländern wirst du Yoga vermutlich mit Fitness, Entspannung und anmutigen Körperhaltungen verbinden. Vielleicht denkst du aber auch an Göttergestalten mit Elefantenkopf oder asketische Mönche (Sadhu)? Schnell stellt sich die Frage, ob Yogaschüler nun eine fernöstliche Religion lernen oder doch nur eien trendige Gymnasitik üben.

Yoga
Die meisten Sadhus sind Yogis, aber nicht jeder Yogi ist ein Sadhu.

Im Westen werden aus der Gesamtheit des Yoga vor allem die Körperhaltungen (Asanas), manche Atemübungen (Pranayama) und gelegentlich auch einfache Meditation herausgelöst, um den Körper, die Konzentration und Entspannung zu schulen. ​Doch Yoga ist viel mehr als Gymnastik und Entspannung. Die Ursprünge des Yoga liegen rund 5000 Jahre zurück. Yoga ist eine indische Philosophie, einschließlich eines Übungssystems zur Kultivierung von Körper und Geist.


Zunächst ist festzustellen, von welchem Yoga die Rede ist:

  1. Hatha Yoga (Yoga des Körpers)

  2. Kundalini Yoga (Yoga der Energie)

  3. Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe)

  4. Jnana Yoga (Yoga des Wissens)

  5. Karma Yoga (Yoga der Handlungen)

  6. Raja Yoga (Yoga der Meditation)

In diesem Artikel geht es um das, was hierzulande fast ausnahmslos unter dem Begriff "Yoga" verstanden wird: Hatha Yoga.


Hatha (als ganzes Wort) bedeutet Anstrengung, Ha bedeutet Sonne und Tha Mond.

Hatha Yoga entspricht daher dem körperorientierten Yoga zur Harmonisierung der aktivierenden, wärmenden und der kühlenden Energie, die durch jeden Menschen fließt. Zu den bekanntesten Übungssequenzen gehört der sogenannte Sonnengruß.


Hatha Yoga lehrt, dass der Körper der Tempel der Seele ist und dementsprechend umsorgt werden soll, ohne ihn für das Wichtigste zu halten.


Aus dem Hatha Yoga sind inzwischen viele weitere Zweige entstanden, z.B. Jivamukti Yoga, Bikram Yoga und Vinyasa (Ashtanga) Yoga. Weiterentwicklungen dieser Yogastile tragen Namen wie "Acro-Yoga", "Detox-Yoga", "Power Yoga", "Slow Flow Yoga", "Hormon-Yoga" oder "Yin Yoga". Im Grunde handelt es sich jedoch immer um Körperübungen - also Hatha Yoga.

Virabhadrasana
Virabhadrasana - die Haltung des Kriegers

Zurück zur Ausgangsfrage, ob Yoga Religion oder Gymnastik sei.

Das Bhagavad Gita ist ein bedeutender Epos der Hindus und beinhaltet Lebensweisheiten sowie spirituelle Führung. Es ist der Text zu Karma Yoga und Bhakti Yoga schlechthin. Auch ganz ohne Bezug zum Hinduismus enthält das "Gita" Philosophien, die sich auf unser modernes Leben übertragen lassen, in dem Gleichnisse für unser menschliches Leben in heroischen Sagen dargestellt werden. Diese Erkenntnis kann für viele Menschen hilfreich sein, wenn sie auf der Suche nach ihrem Selbst sind oder soziologisch-historische Prozesse verstehen möchten. Auch die Shrutis (Veden), Smriti, Purana und Itihasa -also alle heiligen Schriften der Hindus- sollen den gleichen Ursprung wie der Ayurveda (indische Gesundheitslehre) und Yoga haben. Eine Verbindung zwischen Yoga und Hinduismus kann -logisch!- hergestellt werden, jedoch ist Yoga selbst keine religiöse Praxis und die Asanas (Körperhaltungen) sind keine Gebetspositionen.


Was Yoga wirklich lehrt

Nach Patanjali, dem Autor des legendären Yogasutra (eine bedeutende Schrift für jeden Yogi) umfasst der Yogaweg acht Stufen, die für alle Yogastile gelten:

  • Yama (Ethik und Moral)

  • Niyama (Selbstdisziplin)

  • Asana (Körperübungen)

  • Pranayama (Atemübungen)

  • Pratyahara (Sinneskontrolle)

  • Dharana (Konzentration)

  • Dhyana (Meditation)

  • Samadhi (Verwirklichung des höheren Selbst/Spiritualität)

Die meisten Yoga-Praktizierenden in den westlichen Ländern konzentrieren sich auf die Körper- und Atemübungen. Leider wird in Deutschland die yogische Lebensphilosophie, deren Kernaussage auf ein rundum achtsames, reines und friedliches Leben zielt, viel zu selten vermittelt. Inzwischen gibt es natürlich auch viele spirituelle Führer (Gurus), Swamis (Lehrer), Ashrams und ähnliche Einrichtungen im Westen, die (mehr oder weniger) einem Neo-Hinduismus folgen - und teilweise sektenartige Strukturen aufbauen und dabei den wahren Kern des Yoga aus den Augen verlieren. An dieser Stelle sei gesagt, um Yoga zu lernen, muss niemand in keinem Ashram leben. Um Yoga zu praktizieren und von den vielen gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren, musst du dich weder mit dem Hinduismus beschäftigen noch besonders spirituell sein. Die grundlegenden "Regeln" des Yoga, die Yamas und Niyamas, beinhalten universelle Anleitungen für ein achtsames Leben, die fern ab jeglicher Weltanschauung und Religion für die meisten Menschen stimmig sind. Meditation, Atem- und Körperübungen können ohne spirituellen oder gar religiösen Kontext praktiziert werden.

Online Yogakurs

Yamas und Niyamas

Damit du einen ersten Einblick bekommst, welche Empfehlungen Yoga dir tatsächlich mit auf deinen Lebensweg gibt, stelle ich die Yamas und Niyamas kurz vor.


Die fünf Yamas beschreiben das Verhalten gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt (Ethik und Moral):

Ahimsa

Sei gewaltlos, zerstöre oder verletze nichts und niemanden der großen Schöpfung weder mit Gedanken, Worten noch mit Taten.


Satya

Sage die Wahrheit, außer du würdest einen anderen dadurch verletzten, dann schweige.


Asteya

Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört. Wenn du dir etwas geliehen hast, gib es wieder zurück. Rühme dich nicht mit Taten, die du nicht begangen hast.


Brahmacarya

Zügle dein Verlangen egal, um was es geht. Rede und handle nicht übertrieben. Finde immer das richtige Maß für alles was du denkst, tust und sagst.


Aparigraha

Nichts gehört uns Menschen, deshalb ergreife keinen Besitz von der Schöpfung.

Belaste dich nicht mit unnützen Dingen und Gedanken. Lerne das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.



Die Niyamas beschreiben das Verhalten gegenüber uns selbst (Selbstdisziplin):


Sauca

Halte dich innerlich und äußerlich rein. Achte auf die Sauberkeit deines Körpers und ernähre dich gut. Reinige deinen Körper und deine Seele mit Yogaübungen und Atemübungen.


Santosha

Wenn du einfach lebst, genügsam, heiter und gelassen bist, wirst du Zufriedenheit erlangen. Also rede und handle nach deinen Begabungen, schöpfe sie für dich und zum Wohle anderer aus und lebe zufrieden.



Tapas

Rede und handle immer mit Achtsamkeit. Verrichte alle deine Handlungen voller Konzentration. Strenge dich an, alles was du tust, so gut wie möglich zu machen.



Svadhyaya

Beobachte und erforsche dich selbst. Mache dir Gedanken darüber, was du sagst und tust und warum. Wo stehst du und wo ist dein Ziel? Studiere die heiligen Schriften und erkenne dich selbst als ein Teil der Schöpfung.



Isvarapranidhana

Glaube an die große Weltseele, die alles umfassende Macht. Befreie deinen Geist durch innere Einkehr, um dich ganz dem Göttlichen hinzugeben. Ziehe daraus deine Kraft und Energie für das Leben.


Anmerkung: Da Yoga keinen Anspruch erhebt, sich an den einen bestimmten Gott zu wenden, kann Yoga völlig unabhängig vom Hinduismus praktiziert werden. Die Hingabe zu Gott und damit verbundene religiöse Praxis kann also jeder Yoga-Praktizierende ganz nach seinen eigenen Glaubensvorstellungen anwenden. Abgesehen davon ist Spiritualität auch ohne einen Glauben an Gottheiten möglich. Auch Atheisten werden sicher zustimmen, dass ein jeder von uns ein Teil des großen Ganzen, des Universums, des Leben selbst ist. Selbst auf wissenschaftlicher Ebene lassen sich Makrokosmos und Mikrokosmos als zusammengehörig erkennen. Im Yogaunterricht kann gern ein Austausch der persönlichen Perspektiven zu diesem Thema stattfinden.



Ist Yoga also doch nur Gymnastik?

Genauso wenig wie Yoga eine Religion ist, handelt es sich um simple Gymnastik. Die Schwerpunkte des Hatha Yogas in westlichen Kursen und Schulen liegen auf den Asanas, Pranayama und einfacher Meditation. Manche LehrerInnen binden auch Mantren (Affirmationen) in den Unterricht ein.



Die Asanas - Körperhaltungen

Die Körperhaltungen des Yoga sind inzwischen weltweit für ihre gesundheitsfördernde Wirkung bekannt und bilden den Hauptteil in nahezu jedem Yogakurs. Asanas stellen keine Gebetspositionen dar! Die Art und Weise, wie Hindus beten, hier zu erklären würde den Rahmen sprengen. Festzuhalten ist, dass ein hinduistisches Gebet kein Yoga und Yoga kein Gebet ist.


Die Körperübungen entwickelten sich aus jahrtausendelangen Beobachtungen von Mensch, Natur und Gesundheit. Viele der heutigen Gymnastikübungen wurden schon vor Jahrhunderten als Asana praktiziert. Der Schwerpunkt der Asanas liegt auf der Beweglichkeit des Bewegungsapparates. So heißt es , man erkenne das wahre Alter eines Menschen an der Gesundheit seiner Wirbelsäule. Dieses knöcherne Gerüst umschließt das empfindliche Rückenmark und die Nervenwurzeln, die sich im Wirbelkanal befinden. Hinzu kommen Kapseln, Bänder, Sehnen, Muskeln und Nerven, welche die einzelnen Wirbel und größere Partien der Wirbelsäule miteinander sowie mit dem gesamten Organismus verbinden. Yoga stimuliert diesen Bereich auf vielfältige Weise und trägt somit zum Erhalt der Gesundheit bei.Asanas wirken vielseitig:

  • beruhigend oder vitalisierend (abhängig von der Übung)

  • Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke werden gestärkt und in ihrer Flexibilität gefördert

  • Bandscheiben werden genährt

  • Faszien werden angesprochen (Austausch von Zellstoffwechselprodukten wird optimiert, Schmerzen werden reduziert, Fehlhaltungen durch Fehlspannungen können vermieden werden)

  • Stoffwechsel (einschließlich der Verdauung) wird angeregt ("Detox"-Effekt)

  • Atmung, Puls und Herzschlag werden harmonisiert

  • Durchblutung und Sauerstoffversorgung werden angeregt

  • Schmerzen durch mangelnde, einseitige Bewegung/Verspannungen/Fehlhaltungen können eliminiert und vorgebeugt werden

  • Körperliche und mentale Entspannung

  • Stimmung wird positiv beeinflusst ("anti-depressiv")

  • Konzentration (Aufmerksamkeit auf einen Punkt richten) wird gefördert

  • Körperwahrnehmung wird geschult (Wo sind meine Grenzen? Was tut mir gut?)

  • Körpergefühl wird verbessert (individuelle "Wohlfühl-Fitness")

  • Körperhaltung wird insgesamt verbessert

  • Reguliert den Appetit

  • Fördert geistige Ausdauer

  • Innere Ruhe stellt sich ein

  • Gleichgewicht wird gefördert


Pranayama - Atemübungen

Neben den Körperübungen gehört auch das Pranayama zur Yogapraxis. Dabei werden verschiedene Atemtechniken praktiziert, damit Prana (Lebenskraft) im Körper besser zirkulieren kann. Wie wichtig die Atmung für unsere Gesundheit ist, ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Nicht nur die Sauerstoffversorgung wird durch die Atmung gewährleistet, auch die Leistung der Muskeln, des Herzens und alle anderen körperlichen Vorgänge stehen in engem Zusammenhang mit der Atmung. Wir können mit bewusster Atmung Emotionen und körperliche Prozesse beeinflussen, während selbige auch auf die Atmung wirken. Im Ruhezustand, vor allem im Schlaf, atmen wir gleichmäßig tief in den Bauch hinein. Durch unsere moderne Lebensweise leidet diese gesunde Atmung und wir atmen mehr "in der Brust" und nutzen nicht das gesamte Lungenvolumen. Die flache Brustatmung hat den Nachteil, dass mit ihr nur die oberen Lungenbereiche genutzt werden. Daher bleibt die Atemluft nur für kurze Zeit in den Lungen. Aus diesem Grund sehen viele Atemtherapeuten die Brustatmung allein als nicht effizient genug an. Ein regelmäßiges Atemtraining wie das Pranayama hilft dabei, eine rhythmische Atmung zu erreichen und das Lungenvolumen optimal auszunutzen. Die Vorteile auf einen Blick:

  • Optimiert die Sauerstoffzufuhr

  • Pflegt den gesamten Organismus

  • Vitalisiert oder beruhigt (je nach Atemübung)

  • Entspannt

  • Kühlt (abhängig von der Atemübung)

  • Kann Kopfschmerzen entgegen wirken

  • Fördert Konzentration

  • Unterstützt die Stimmbildung

  • Verbessert die Nutzung der Lungenkapazität

  • Vergrößert das Lungenvolumen


Meditation - das Training des Geistes

Bereits seit Jahrtausenden meditieren Menschen aller Kulturen. Unzählige unterschiedliche Meditationsarten existieren heute. "iIn der Stille Kraft finden", "bei sich sein", "Ruhe hinter dem Lärm hören", "Gedanken beruhigen" - all dies beschreibt ein bisschen, was Meditation ist. Meditation gehört ebenfalls zum ganzheitlichen Yoga. Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit Innenschau zu halten, den Geist zu zentrieren, Lasten loszulassen und Raum für Gelassenheit und Entspannung zu schaffen. Meditation wirkt am besten, wenn du täglich übst und die Meditationszeit stetig verlängerst. Je nach Meditationsart können Mantras, Melodien, Yantras (innere und äußere Bilder) oder persönliche Affirmationen einbezogen werden. Selbstverständlich ist Meditation auch ganz ohne spirituelle Philosophie möglich. Übrigens, der weit verbreitete Glaube, Meditation sei immer still und bewegungslos, ist ein Irrtum. Die Gehmeditation und die dynamische Meditation nach Osho sind Beispiele für sehr aktive Meditationen, die sich vor allem für Menschen eignen, die nicht so leicht von 100 auf 0 herunterschalten können. Andere Meditationsarten, wie die Shunya-Meditation, entleeren den Geist während der meditativen Ruhe völlig.



Zahlreiche Studien haben in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Vorteilen der Meditation für die körperliche und geistige Gesundheit des Menschen belegt. Im Magazin “Perspectives on Phsycological Science” haben Wissenschaftler vier Kernelemente der Mediation festgelegt: das Körper-Bewusstsein, das Selbst-Bewusstsein, die Regulierung von Emotionen und die Regulierung von Aufmerksamkeit.

Meditation....

  • beruhigt und entspannt

  • fördert Konzentration

  • schärft das Bewusstsein für den Augenblick, das Selbst und die Welt, die uns umgibt

  • verlangsamt die Gehirnalterung

  • fördert Kreativität

  • wirkt anti-depressiv

  • kann schmerzlindernd wirken

  • fördert die emotionale Selbstkontrolle

  • fördert Mitgefühl

  • kann Kopfschmerzen reduzieren und vorbeugen


Mantren - mehr als "Vor-sich-hin-Gemurmel"

Ein Mantra (Plural Mantren oder Mantras) ist eine rhythmisch gesprochene Formel, die Segenswünsche, Autosuggestion/Merksätze oder eine Bitte/Fürbitte/Danksagung beinhaltet. Oft finden sich Menschen zusammen, um gemeinsam Mantren zu singen. Das Rezitieren eines Mantras nennt man "chanten". Auch das Chanten ist eine Art der Meditation. Der mit dem Mantra verbundene Klang, die Resonanz, und der Rhythmus produzieren einen veränderten Bewusstseinszustand, welcher das Muster des Gedankenflusses einstellt. Die Wiederholung bewirkt eine Vertiefung der Erfahrung, die mit dem Mantra in Verbindung steht. Beim Jappa-Mantra-Singen, werden Mantras über einen längeren Zeitraum wiederholt, manchmal bis zu 11.000 Mal! Die Melodie spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie gibt den Takt vor, der sich ins Unterbewusstsein einprägt. Es sind weniger die Worte, sondern der Klangstrom, der auf uns wirkt.

Hindus, Sikh, Buddhisten - sie alle chanten ihre uralten Mantren. Auch im Judentum, Islam und Christentum sind mantrische Gebetsformen zu finden, zum Beispiel die Rosenkranzgebete oder das Jesusgebet. Mantren mit religiösem Kontext finden in den meisten westlichen Yogakursen keinen Platz.


Kleines Experiment für Neugierige

Möchtest du eine kurze Achtsamkeits- und Atemübung ausprobieren?


Stelle dir den Timer deines Handys auf eine 1 Minute. Setze dich bequem in den "Schneidersitz", halte den Rücken locker, aber gerade. Lasse die Schultern locker herab hängen und schließe deine Augen. Denke einfach an nichts - eine ganze Minute lang. Klappt nicht auf Anhieb? Nicht schlimm.


Jetzt versuche das Gleiche noch mal mit einem Mantra: Denke die nächste Minute lang bei jeder Einatmung “Sat” und bei jeder Ausatmung “Nam”. Sat - Nam. Sat - Nam. Sat-Nam.....


Ist gleich viel einfacher, oder?

Sat bedeutet “Wahrheit” und Nam “Name, Identität”. Sat Nam heißt also “Wahrheit ist mein Name”.



Fazit

Abschließend ist festzuhalten, dass Yoga weder eine Religion noch eine trendige Gymnastik ist. Viel mehr ist Yoga eine wunderbare Möglichkeit den Geist zu kultivieren, den Körper zu pflegen und dir etwas wahrlich Gutes zu tun!

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